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10 Jahre Museumsquartier Wien Tonspur präsentiert: Klanghimmel MQ von Andres Bosshard TONSPUR IN VIENNA zu hören sein wird: „Nächtlicher Äther“ (Matthias Frommelt, 2011) Ich verstand die Stille des Äthers, der Menschen Worte verstand ich nie. (Friedrich Hölderlin) „Nächtlicher Äther“ geht von einer Aufteilung des Nachthimmels in 3 Ebenen aus: den Äther, die (ruhenden) Sterne und bewegte Kometen. Der Äther diente in der Physik des 19. Jh. dazu, die Bewegung des Licht zu erklären, dessen Ausbreitung im Raum aufgrund seiner Wellennatur nur innerhalb eines Mediums vorstellbar war. Äther, Lichtäther, nach allgemeiner Annahme der neueren Physik ein äußerst feiner und höchst elastischer Stoff, der [...] im ganzen Weltraume ausgebreitet ist. (Brockhaus 1901) In diesem Sinne schwappt der klangliche Äther durch den Hof des Museumsquartiers. Anfangs heller in der Abenddämmerung, wie im Traum dunkler werdend, um am Ende den neuen Tag zu begrüssen. Fast zähflüssig legt er sich über den Platz und scheint die Zeit zu verlangsamen. Die Sterne prangen darüber und weiten den akustischen Raum nach oben. Und Kometen ziehen ihre Schweife wie Pinselstriche über die Leinwand aus Äther.
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CD "Symphony at Night" - jetzt erhältlich beim Carus Verlag Stuttgart Das Fürstentum Liechtenstein wird nicht zwangsläufig mit Neuer Musik in Verbindung gebracht, obwohl auch dort eine lebendige Szene existiert. Der engagierte „Continuum – Förderverein für Komponisten“ hat aus diesem Grund zahlreiche Kompositionsaufträge an Liechtensteiner Komponisten vergeben, deren gelungene Ergebnisse hier erstmals eingespielt wurden. Die Produktion „Continuum. Symhony at Night“ bietet so einen interessanten Einblick in die Neue-Musik-Szene des kleinen Fürstentums. Weitere Informationen und Bestellung
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